Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 2019/20

ArbeitsgemeinschaftKlassenstufeLehrkraftZeit/Ort
UnterstufenchorKlasse 5 und 6Herr HanusaMI 12:50 - 13:35 Uhr im Musiksaal 2
Chorab Klasse 7Herr SpathDi 12:50 - 13:35 Uhr im Musiksaal 2
Instrumental AG / Bandab Klasse 6Herr SpathMo 12:50 - 13:35 Uhr im Musiksaal 2
Schülerzeitung "Klingelzeichen"ab Klasse 7

Frau Baab

Frau Uth

Do 13:00 - 14:30 Uhr im Haus 2 Zimmer 203
Fußball AGJahrgänge
2004-05 und 2006-07
Herr BaidinDo 12:50 - 13:50 Uhr
Streitschlichterab Klasse 8

Frau Maier

mehrere Nachmittage im Schuljahr
Tanz AGab Klasse 6Frau LauferMo 12:50 - 13:45 Uhr in der oberen Sporthalle
Schulsanitäterab Klasse 7Herr HeinDo 13:00 Uhr, Haus 3 Zimmer 002

Schülerzeitung "Klingelzeichen"

Am 24. April 1973 erschien die erste Ausgabe der Schülerzeitung Klingelzeichen unter der Leitung von Rainer Wörn und mit Chefredakteur Dieter Krauß. Die Auflage betrug damals 300 Exemplare mit je 36 Seiten. Seither sind über 100 weitere  Ausgaben erschienen. Somit gehört das Klingelzeichen zu den ältesten kontinuierlich erscheinenden Schülerzeitungen im Land.

Seit rund 10 Jahren wird die Schülerzeitung von wechselnden Lehrerteam betreut und erscheint mit einer Ausgabe pro Schuljahr am Schuljahresende. Die Auflage hat sich inzwischen auf 650 Exemplare erhöht, die zum Preis von 1,50 € verkauft werden. Um den Druck und andere Verbrauchsmaterialien finanzieren zu können, sind neben den Verkaufserlösen auch Werbeeinnahmen, die durch Anzeigenschaltung erzielt werden, dringend erforderlich. Hierfür sind auch Schüler (Redakteure) verantwortlich.

Das Klingelzeichen besitzt einen eigenen Redaktionsraum in Haus 2, der mit 9 Computern, 2 Laptops sowie Drucker und Spiegelreflexkamera komfortabel ausgestattet ist. Dort und in einem benachbarten Klassenzimmer finden die Redaktionssitzungen statt. Die Redaktion besteht in der Regel aus ca. 10 Schülern der Klassen 6 – 10. Die Redaktionssitzungen finden regelmäßig an Donnerstagnachmittagen statt. Hinzu kommen in unregelmäßigen Abständen Zusatznachmittage an unterschiedlichen Wochentagen, mitunter auch am Wochenende.

Zu Beginn des Halbjahres formulieren die Redaktionsmitglieder unter der Leitung der Chefredakteure ihre Wünsche und Ideen für die kommende Ausgabe. Wichtigstes Ziel ist neben der Festlegung eines Themenschwerpunktes die Vergabe der einzelnen Themen zur Weiterbearbeitung an die Schüler. Die Redakteure recherchieren anschließend mit Hilfe von verschiedenen Printmedien, Internet, eigenen Interviews und Ortsterminen. Danach werden die Artikel verfasst und den Chefredakteuren und betreuenden Lehrkräften zur Ansicht vorgelegt. Nach diversen Ergänzungen, Tipps und Korrekturen werden die Artikel am Computer von den Redakteuren gelayoutet.  Hierzu gilt es, passende Fotos, Zeichnungen, Cartoons oder ähnliches zu finden und entsprechend einzufügen. Die letztendliche Redigierung wird von den betreuenden Lehrkräften vor dem Druck übernommen. Jede Zeitung  ist individuell und einzigartig – doch jede Zeitung benötigt auch Dinge, die sie unverwechselbar macht und einen Wiedererkennungswert liefert. So hält sich der handgeschriebene Klingelzeichen-Schriftzug schon seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Teilen der Zeitung. Jahrelang war er in der Kopfzeile jeder Seite integriert. Seit 2009 ist er nur noch auf einer Seite zu finden, dafür aber größer und im Vorwort des Chefredakteurs. Nicht zuletzt ist das DIN A5-Format als durchgängiges Merkmal der Zeitung hervorzuheben. Grundsätzlich ist die Ausgabe in 4 Bereiche gegliedert: Aus der Redaktion, das Schulleben, der/die Themenschwerpunkt(e) sowie die Unterhaltung. In dem letztgenannten Teil wird in den letzten Jahren viel Wert auf Schülerbeteiligung gelegt. So haben alle Schüler der Schule die Möglichkeit, eigene Beiträge und Artikel zu verfassen, die in der Schülerzeitung veröffentlicht werden. Die Schülerzeitung nimmt regelmäßig an landes- und bundesweiten Wettbewerben teil. Auf Landesebene wurden seit 1974 unzählige Preise errungen. Neben dem Titel der besten Schülerzeitung an Realschulen des Landes Baden-Württemberg, den die Zeitung mehrfach erhielt, war sicherlich der Sonderpreis 2008 in Berlin ein Höhepunkt der langjährigen Erfolgsgeschichte.

Seit dem Schuljahr 15/16 erscheint die Klingelzeichen-Zeitung in neuem Gewand. Die ursprünglichen Themen wurden in neue Bereiche untergliedert und mit modernen Titeln versehen. Weiterhin rückte die visuelle Gestaltung durch die Software Indesign und Photoshop in den Fokus der Arbeit. Mit spezifischen Mitteln der Mediengestaltung und Besuchen von Seminaren zu den Themen Gestaltung und ästhetische Wahrnehmung konnten sowohl die Lehrerinnen, als auch die SchülerInnen neue Aspekte in Textformate und Bildkompositionen einbinden.

Chor und Band

Unterstufenchor

Der Unterstufenchor setzt sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 5 und 6 zusammen. Wöchentlich findet eine einstündige Chorprobe statt, Schwerpunkte dieser Proben sind:

  • Kinderlieder
  • Lieder für Jugendliche
  • Kanons
  • leichte zweistimmige Sätze
  • Lieder mit Instrumentalbegleitung
  • Lieder mit Bewegung
  • Lieder in verschiedenen Sprachen
  • Kindermusicals

Um intensiver auf anstehende Auftritte proben zu können, verbringt der Chor (je nach Bedarf) Probetage auf einer Hütte. Jährliche Auftritte sind am Tag der offenen Tür, bei Gottesdiensten, der Begrüßungsfeier der 5. Klassen, bei Konzerten und Festen des Kollegiums, wie z.B. Jubiläen, Geburtstagen oder Hochzeiten.

Oberstufenchor und Band

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Dem Oberstufenchor können alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse beitreten. Zu den regelmäßigen Auftritten gehören die Informationsveranstaltung am „Tag der offenen Tür“ der Karl-Brachat-Realschule, die Entlassfeier der Abschlussklassen im Franziskaner Konzerthaus am Ende eines jeden Schuljahres sowie im zweijährigen Turnus die Sommerkonzerte. Darüber hinaus prägt der Chor entscheidend die seit 2002 produzierten Musicalinszenierungen, die die Karl-Brachat-Realschule weit über die regionalen Grenzen Villingens bekannt gemacht haben und bekannt machen. Zum Repertoire des Chores gehören neben den Musicals auch aktuelle Popliteratur, geistliche Musik sowie Chorliteratur aus verschiedensten Kulturkreisen. Seit geraumer Zeit wird der Chor auch zu außerschulischen Feiern engagiert, so gestalteten die Schülerinnen und Schüler die Einbürgerungsfeier des Schwarzwald-Baar Kreises im Landratsamt feierlich mit, ebenso sind sie sehr gefragt bei der Gestaltung von Konfirmationen im Raum Villingen–Schwenningen. Große Sorgfalt wird in den Proben unter anderem auch auf die Stimmbildung und Atemtechnik gelegt, so dass ein qualitativ hoch stehender Chorklang erzeugt wird.

Genauso wie der Chor ist auch die Schulband nicht mehr aus dem musikalischen Leben der Karl-Brachat-Realschule wegzudenken. Die Fülle der Engagements umfasst dasselbe Spektrum wie die des Chores, die Schülerinnen und Schüler sind ebenfalls mit sehr viel Herzblut bei der Sache und können auch sehr viele großartige Erfolge für sich verbuchen. Unterstützt wird die Schulband immer wieder von Gastmusikern, seien es verschiedene Lehrkräfte oder aber auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die immer wieder gerne an die Karl-Brachat-Realschule zurückkommen, um musikalische Events mitzuerleben und mitzugestalten. 

Probenzeiten für den Chor und die Band sind jeweils einmal wöchentlich. Da diese Probezeit oft nicht ausreicht, die großen musikalischen Projekte zu stemmen, findet in der Regel einmal pro Schuljahr eine „Probenfreizeit“ in einer entsprechenden Einrichtung in Baden-Württemberg statt. Große Unterstützung erhalten diese beiden AGs vom Förderverein der Karl-Brachat-Realschule, der immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Anträge des AG-Leiters hat.

Schulmusicals

In den letzten Jahren hat die Karl-Brachat-Realschule fünf große Musicalprojekte inszeniert. Über 15000 Zuschauer sahen die Inszenierungen „Blues Brothers.VS“, „Pink and Cool“, „Relationship“, „Mama Sita“ und „Let’s Have Fun“ in der Neuen Tonhalle in Villingen-Schwenningen. Diese Projekte tragen deshalb das Attribut „groß“, weil nicht nur jeweils weit über einhundert Schülerinnen und Schüler an den Inszenierungen beteiligt waren, sondern auch eine große Anzahl an Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und „externe“ Mitarbeiter mitgeholfen haben, dass diese Projekte zustande kamen. Neben dem Einüben von Choreographien, der Szenen, der Musikarrangements der Band, der Songs für den Chor und der Solisten erfordert jedes Musicalprojekt auch ein abwechslungsreiches Bühnenbild, Kostüme, viel Beleuchtungs- und Tontechnik. Selbstverständlich entstehen dadurch Kosten; diese sind pro Inszenierung im fünfstelligen Bereich anzusiedeln. Dank eines professionell arbeitenden Managementteams wurden viele Firmen, auch über die Grenzen Villingens hinaus als Sponsoren gewonnen. Der Projektcharakter wird ebenfalls dadurch unterstrichen, dass ehemalige Schülerinnen und Schüler sich immer wieder gerne in den Dienst der Musicals stellen, sei es im Chor, der Band oder auch als Akteur auf der Bühne. Alle Beteiligten arbeiteten in der Vergangenheit und auch im aktuellen Projekt in ihrer Freizeit an den Musicals, so dass auch viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Schülerinnen und Schüler etliche Wochenenden und Ferientage für die Projekte hergeben. In diesen Musicalprojekten wird das Leitbild der Karl-Brachat-Realschule „Gelebte Schulgemeinschaft“ erfolgreich und lebensnah praktiziert.

Tanz

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Unsere Tanz-AG ist inzwischen fest etabliert. Es kann sich jeder aus der Klassenstufe 8-10 melden, der Spaß am Tanzen hat. Die Mädchen  trainieren einmal in der  Woche und wenn sie Auftritte haben, auch am Wochenende. Auftritte hat die Tanz-AG zum Beispiel an der Abschlussfeier der Zehntklässler im Franziskaner oder am Tag der offenen Tür Außerdem hat die Tanz-AG  bereits mehrfach bei der Schultanzbegegnung mitgewirkt. Das ist eine Veranstaltung vom Kultusministerium für Musik und Tanz. Dazu mussten die Mädchen auf einer großen Bühne zu Livemusik tanzen, die von unserer Schulband gespielt wurde. Je nach Musikwahl tanzen die Schülerinnen Jazz- und Modern Dance aber auch Hip Hop.

Fußball

An der Fußball-AG können Schüler aus den Klassen 6 bis 10 teilnehmen. Dabei sollen die Schüler grundlegende technische Fertigkeiten erlernen bzw. spielerische und taktische Fähigkeiten entwickeln. Im zweiten Halbjahr wird der Fokus auf den bundesweiten Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ gelegt. Schulmannschaften werden für verschiedene Altersgruppen zusammengestellt und trainiert. Durch die Fußball-AG besteht die Möglichkeit, dass die Schulmannschaften intensiv trainiert werden, wobei erfolgsorientiert gearbeitet wird.

Streitschlichter

Nach dem Leitbild unserer Schule „Gelebte Schulgemeinschaft“ kümmern sich einige Schülerinnen und Schüler als Teil der SMV (Schülermitverantwortung) ganz besonders um die Wiederherstellung der Gemeinschaft im Schulalltag, wo sie zerbrochen ist, d.h. wo Streit, Mobbing, physische oder psychische Gewalt herrschen. Natürlich ist es am besten, wenn die ausgebildeten Streitschlichter gerufen werden, wenn der Konflikt noch nicht hoffnungslos verfahren ist. Es gibt auch Fälle, in welchen sie nicht helfen können. Aber in ungefähr 15 bis 20 gelungenen Schlichtungen pro Jahr werden unter Schülern, ohne das Einwirken und ohne Anwesenheit von Autoritäten tiefere Ursachen erforscht, Forderungen gestellt und Angebote gemacht, Kompromisse gefunden, Entschuldigungen ausgesprochen oder versichert, sich aus dem Weg zu gehen und mit den Provokationen und Angriffen aufzuhören. Jedes Jahr im Oktober erfolgt an die Klassen 8 und 9 der Aufruf: „Wer will Schülerstreitschlichter werden?“ Es folgt dann eine 4-wöchige Ausbildung, á 4 x 2-3 Stunden zum Mediator. Dabei wird z.B. über Eigenschaften eines guten Schlichters genauso gesprochen wie über gute Gesprächsführung, aktives Zuhören, was Streittreiber sind, Gesprächsregeln und der Ablauf einer Streitschlichtung geübt. Die Streitschlichter führen Protokoll und vereinbaren mit den Streitparteien einen Folgetermin, um zu prüfen, ob der gefundene Kompromiss gehalten hat, oder ob eine neue Schlichtung stattfinden soll. Das Streitschlichterteam umfasst 20 bis 25 Schüler/-innen von Klasse 8 bis 10, die meist als Paar agieren und für 1-2 Klassen zuständig sind. Die Streitschlichter besuchen die Klassen regelmäßig, können aber in Streitfällen auch von den Lehrern angesprochen werden. Sie erhalten nach zweijähriger Tätigkeit ein Zertifikat für ihre Tätigkeit.

Schulsanitäter

Die schuleigenen Sanitäter sind eine Gruppe aus  mehreren Schülern der Klassenstufen 7 bis 10. Eine Ausbildung zum Schulsanitäter erhalten die Schüler/innen in einem Intensivkurs, der von Zeit zu Zeit stattfindet. Hier lernen die Schüler/innen theoretisch sowie praktisch alle notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen. In jeder großen Pause sind die Schüler/innen im Aufenthaltsraum anzutreffen, um dort Erste-Hilfe-Maßnahmen zu leisten. Weiterhin nehmen die Schulsanitäter an internen Fortbildungen sowie organisatorischen Schulsanitätstreffen teil. Die Schulsanitäter sind außerdem täglich zwischen der 1. und der 6. Unterrichtsstunde über das Notfallhandy erreichbar.

Optionale Einsatzangebote der Schulsanitäter:

  • Bei schulischen Veranstaltungen
  • In der großen Pause (Pausendienst)
  • Bei kleineren Notfällen zwischen 1. und 6. Stunde
  • Wartung der Sanitätskästen

Materialausstattung: Der Schulsanitätsdienst ist mit SSD-Taschen (Schulsanitätsdienst-Taschen), Handy und Übungsmaterial ausgestattet.

Sanitätsraum: Der Raum befindet sich im Erdgeschoss des Schulgebäudes Nr. 3.

Hinweise und Informationen über den Dienst und Neuigkeiten der Schulsanitäter hängen an den SMV-Brettern (Lehrerzimmer und Gang im Hauptgebäude) aus.

Sanitätstaschen für Ausflüge und Notfälle sind im Sekretariat erhältlich.